Der Ausschuss entließ auf eigenen Wunsch hin die bisherige Gleichstellungsbeauftragte aus ihrem Amt

Windhausen (hn). Aus gesundheitlichen Gründen hat die noch amtierende ehrenamtliche Gleichstellungbeauftragte, Susanne Fischer, auf eigenen Wunsch darum gebeten, sie von ihrem Amt zu entbinden.

Dem stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Soziales, Kultur und Tourismus auf der jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche zu. Damit wird die Stelle zum 1. Juli vakant und ist neu zu besetzen. Zu gegebener Zeit sollen dem Rat entsprechende Vorschläge vorgelegt werden.

Ein großes Lob erhielt in der Sitzung die hauptamtliche Jugendpflegerin Melanie Henschel von Petra Pinnecke, die im Namen aller Ausschussmitglieder betonte, dass man in der Gemeinde froh sein könne, eine solch engagierte Jugendpflegerin zu haben. Die Arbeit mache ihr auch nach fast 17 Jahren immer noch sehr viel Spaß, sagte Henschel, die in der Sitzung auch ihren turnusgemäßen Bericht vorlegte. Von der Organisation des Ferienprogramms bis hin zur persönlichen Sozialarbeit erstrecket sich ihr Aufgabenbereich. Besonders wichtig in Bezug auf die Jugendlichen sei, zuzuhören und zu beraten. Von großem Vorteil sei deshalb die Nähe des Jugendcafés in Badenhausen zur Oberschule (OBS). In verschiedenen Situationen sei es für junge Menschen wichtig, einen neutralen Ansprechpartner zu haben. Hierfür stünde sie Kindern, Jugendlichen, aber auch manchmal den Eltern gerne zur Verfügung. Oft seien es aus Erwachsenensicht eher Kleinigkeiten, die zu regeln seien. Jedoch gebe es auch Fälle, die ihr sehr ans Herz gingen und sie sich dann im Hintergrund auch Hilfe von Fachleute hole. Gerade in Problemfällen sei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Betroffenen, der Schule und Jugendamt des Landkreises Göttingen sehr wichtig. Ebenso sei auch die Kooperation mit der OBS mit der neuen Schulleitung erheblich offener geworden. Trotzdem die OBS einen eigenen Kiosk betreibe, kämen viele Schüler auch gerne mittags ins Jugendcafé, wie auch teilweise in den Freistunden, um ins Gespräch zu kommen. „Das ist ein wertvoller Aspekt meiner Arbeit“, so Henschel „denn dadurch habe ich täglich Kontakt mit den Jugendlichen“. Bei ihrer Arbeit unterstützt werde Henschel durch die Mitarbeiter des Vereins „Arbeiten & Lernen“, ohne deren Unterstützung ein solches breites Jugendangebot nur mit starken Einschränkungen oder gar nicht möglich sein.

Im weiteren Verlauf stimmte der Ausschuss auch dafür, für die offene Jugendarbeit in Windhausen einen Betrag von insgesamt 432 Euro im Jahr zur Verfügung zu stellen. Die Freiwillige Feuerwehr Windhausen und der FC Windhausen haben sich bereit erklärt, sich nicht nur um ihre Vereinsjugendarbeit im Jugendraum sondern sich dort auch um die offene Jugendarbeit zu kümmern. Die ersparten Aufwandsentschädigungen für einen ehrenamtlichen Ortsjugendpfleger und seinen Stellvertreter möchte die Gemeinde als Unterstützung für die Jugendraumarbeit leisten.