Osterode. Obwohl der Anmeldeschluss erst in einem Monat ist, liegen beim Projektmanagement des südniedersächsischen Wettbewerbs „Unser Dorf fährt elektrisch“ bereits ausgefüllte Anmeldungen für die Teilnahme am Wettbewerb vor.

Mit weiteren Orten ist die Projektmanagerin Finja Mieth intensiv im Gespräch und beantwortet Fragen, die helfen sollen, Carsharing in kleineren Orten wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. In diesem Zusammenhang sind kreative Beispiele gefragt, wie man das gemeinschaftlich genutzte elektrische „Dorfauto“ mit gewerblichen, öffentlichen oder gemeinnützigen Nutzungen kombinieren kann. Ein solches Beispiel findet man in der Gemeinde Werther in Thüringen, wo Verwaltungsfahrten auch mit dem elektrischen „Leihauto“ gemacht werden (werther-mobil.de).

Davon konnten sich Ortsräte, Vereine, Initiativen sowie Zusammenschlüsse von Privatpersonen inspirieren lassen. Sie alle sind qualifiziert, sich für ihren Ort am Wettbewerb zu beteiligen. Zunächst muss eine Interessensbekundung mit einigen Daten zum Ort abgegeben werden. Wenn aufgrund dieser Informationen die Teilnahme aussichtsreich ist, kann das Dorf in die Erarbeitung eines Geschäftsmodells zum eCarsharing einsteigen. Innerhalb von 6 Monaten müssen im Ort ausreichend Nutzerinnen und Nutzer gefunden werden, um ein Carsharing mit einem Elektrofahrzeug zukunftsfähig zu betreiben. Dörfer, die aufgrund besonders überzeugender Konzepte als Wettbewerbsgewinner ausgewählt werden, erhalten neben der Ladesäule einen Zuschuss zu den Leasingkosten von 70 % im ersten und 30 % im zweiten Jahr.

Interessierte Ortschaften besucht Frau Mieth gerne und stellt den Wettbewerb vor. Termine müssen schnellstmöglich vereinbart werden. Interessierte Orte erreichen Frau Mieth unter Tel. 0551 525-3048, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie auch auf der Homepage des Landkreises Göttingen unter www.landkreisgoettingen.de/ecarsharing