Mit der Fragebogen-Kampagne „Wie sozial sind wir“ will der SoVD mehr über die aktuellen sozialen Rahmenbedingungen der Menschen erfahren. Die Aktion startet im Juli und soll bis November gehen

Bad Lauterberg (hn). Mit einer groß angelegten Fragebogenaktion startet der Sozialverband (SoVD) Kreisverband Osterode zusammen mit 11 Ortsverbänden und der Unterstützung des Landesverbandes die Kampagne „Wie sozial sind wir“ anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Bundesverbandes.

Zur Auftaktveranstaltung, die am Montag in den Räumen des Kinderschutzbundes in Bad Lauterberg stattfand, waren zahlreiche Vertreter der beteiligten SoVD-Ortsverbände wie auch die Bürgermeister der Kommunen gekommen. Die Begrüßung übernahm die stellvertretende Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes Osterode, Gabriele Mackensen, die ihre Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass so viele Gäste der Einladung gefolgt waren. „Das zeigt die Wertschätzung für die Arbeit des SoVD“, so Mackensen. Anfangs sei man dem Projekt in den Ortsvereinen mit großer Skepsis begegnet worden, sagte sie, dennoch habe man nicht aufgegeben sondern auch den Landesverband dafür gewinnen können. Dirk Swinke, Landesgeschäftsführer, sagte, dass das Motto erweiterbar sei und generell für die Menschen in der Harzregion stünde. Das Projekt spiegele die Arbeit vor Ort wider. Als Landesverband unterstütze man die Aktion nicht nur ideell und finanziell sondern wolle auch Akzente für die Harzregion setzen. Das Projekt sei von Anfang an was die Organisation und Abwägung anginge sehr professionell begleitet. Und was im Nachgang die Auswertung anginge, wolle man daraus nicht nur Lösungen für den Verband sondern für die Menschen erfahren, so Swinke. „Ich freue mich, dass so viele Ortsverbände und die Bürgermeister daran teilnehmen und bin schon sehr gespannt, zu erfahren, was die Menschen bewegt“.

Der Bürgermeister von Bad Lauterberg, Dr. Thomas Gans, beglückwünschte den SoVD zum 100-jährigen Bestehen. „Das ist eine tolle Leistung für einen Verband, der zwei Weltkriege überdauert hat“. Wo viele Vereine das Problem des Mitgliederschwundes hätten, werde der SoVD immer größer. Mit der Kampagne könne man erfahren, wo die aktuell wichtigen Handlungsfelder liegen, die sich im Laufe der Zeit immer verändern.

Die Vorstellung der Kampagne übernahm der Ideengeber und Sprecher des Arbeitskreisteams „100 Jahre SoVD“, Frank Uhlenhaut. Rund 26000 Fragebögen sollen an die Haushalte im Kreisverbandsgebiet verteilt werden, um die Meinungen der Bürger zu den sozialen Rahmenbedingungen im unmittelbaren Lebensumfeld zu erfahren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die künftige SoVD-Arbeit einfließen. „Mit Kreativität und Ideen wollen wir mitwirken und das soziale Miteinander stärken“, so Uhlenhaut. Der anonyme Fragebogen besteht aus 51 Fragen und das Ausfüllen dauere nicht länger als zehn Minuten. Ziel sei es, mindestens 1000 Stück zur Auswertung zurück zu bekommen. Weitere Bausteine der Kampagne sind die Veranstaltungsreihe „Ins Gespräch kommen“ und die Ferienpassaktion „Tu Gutes und fotografiere dich dabei“. Der Fragebogen kann auch online unter www. sovd-osterode/fragebogen.de ausgefüllt werden.

 

Die Auftaktveranstaltung der SoVD Kampagne „Wie sozial sind wir“ fand in den Räumen des Kinderschutzbundes in Bad Lauterberg statt. Frank Uhlenhaut stellte das Projekt vor.(Foto Herma Niemann).

Der SoVd-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke drückte seine Freude darüber aus, dass so viele Ortsverbände an der Kampagne teilnehmen. (Foto: Herma Niemann).