Die Gittelder Schützen feierten am Wochenende ihr Schützenfest mit drei Jubiläen

Gittelde (hn). Gutes Wetter, gute Stimmung und gute Musik sorgten am Wochenende für ein gelungenes Schützen-, Volks- und Junggesellenfest in Gittelde/Teichhütte, das schon am Freitag unter großer Einwohnerbeteiligung seinen Anfang fand.

Gleich drei Jubiläen standen bei den Feierlichkeiten im Mittelpunkt. Zum einen kann die Schützengesellschaft auf ihr 525-jähriges Bestehen und die Jungschützenabteilung auf 40 Jahre zurückblicken und zum anderen besteht die Freundschaft zu der Bundesmusikkapelle Bruckhäusl/Tirol bereits seit 30 Jahren.

Nach dem Abholen der Gittelder und Teichhütter Vereine, Verbände und Gäste sowie der Könige ging es am Freitag unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Gittelde und der Bundesmusikkapelle vom Schützenhaus aus zum Ehrenmal, wo die traditionelle Kranzniederlegung mit der Pastorin Melanie Mittelstädt erfolgte. Der Junggesellenmajor Marvin Keune und seine Adjutanten André Riehn und Jan Enzo Lück führten zu Pferde den Zug an, gefolgt vom Schützenmajor Dirk Köppelmann mit den Schützenmeistern Harald Hampel und Rudolf Rahn. Gemeinsam setzte sich der Umzug  anschließend in Richtung Sportplatz in Bewegung, wo die offizielle Eröffnung der Festtage mit dem Zapfenstreich der Bundesmusikkapelle stattfand. Als Geschenk zum 40-jährigen Bestehen überreichte die erste Vorsitzende der Schützengesellschaft, Sandra Otte, der Jungschützenabteilung eine eigene Fahne. Vom Niedersächsischen Sportschützenverband war Reinhard Zimmer angereist, um anlässlich des Jubiläums den Fahnennagel zu überreichen. „Alle Vorgänger haben den Verein gehegt und gepflegt“, so Zimmer „und damit das Brauchtum weitergegeben“.

Der anschließende Kommersabend im Festzelt wurde ebenfalls von der Bundesmusikkapelle eröffnet und bot später Tanzmusik mit dem Duo „Madison“.

Weiter ging es am Samstag mit dem Platzkonzert, das in diesem Jahr vor dem ehemaligen Kiosk von Marion Hauck stattfand, wo die Bundesmusikkapelle für über zwei Stunden aufspielte. Neben traditionellen Märschen wie „Hoch Habsburg“ oder dem „Zigeunerchor“ überraschte die Kapelle aber auch durch ihre Vielseitigkeit, unter anderem mit dem Stück „African Symphony“. Für die zahlreichen Besucher standen ein Imbiss- und Getränkewagen bereit. Wer mochte, konnte an dem Vormittag auch in den Genuss eines kleinen Obstlers kommen, der von Mitgliedern der Bundeskapelle aus kleinen Umhänge-Fässern ausgeschenkt wurde. Ein weiterer Besuchermagnet war am Nachmittag der große Festumzug, der mit dem Fahnenspiel und Böllerschüssen des Böllerclubs Förste eingeläutet und von vielen schaulustigen Gitteldern, aber auch von zahlreichen Auswärtigen, am Straßenrand begleitet wurde. Neben der Bundesmusikkapelle sorgten ebenso der Spielmannszug Gittelde, der Musikzug Taubenborn und der Fanfarenzug Duderstadt für die richtige Marschmusik beim Umzug, der im Festzelt endete.