Gittelde (pb). Es war schon für jede interessant, für was sich die anderen entschieden hatten, als es galt, zwischen Buch, Bild, Muschel, Kerze und vielem anderen mehr, das herauszusuchen, was sie mit dem Thema „Zeit“ verbinden.

Geschehen ist das beim überaus gut besuchten Frauenfrühstück, zu dem   Anna Haberer und Heide Neumann bereits im achten Jahr  in den Gemeinderaum der St. Mauritius-Kirche geladen hatten. Denn Ute Rokahr, Pastoralpsychologin  und Klinikseelsorgerin, wollte nicht ausnahmslos über den  Umgang mit der Zeit referieren, sondern alle Zuhörerinnen zum Mitmachen aufrufen.

Und sie brauchte ihre Bitte nicht zweimal zu äußern, denn nach dem gemütlichen Frühstück machten sich alle auf den kurzen Weg zum „Grabbeltisch“, um ihren Favoriten herauszusuchen. Nachdem die Gedanken sich um den ausgewählten Gegenstand gedreht hatten, wurden diese auch kundgetan. Dabei war  nicht „nur“ zu vernehmen, warum gerade dieses Etwas in die Wahl kam, sondern ebenso oftmals festgestellt, dass man im Prinzip viel Zeit habe, die man aber nicht für die schönen Dinge nutzt. Das Argument laute dann zu oft: „Ich habe zu wenig Zeit“. Man sollte sich nicht beklagen, sondern jede Minute genießen.

Ute Rokahr (stehende) kam gerne mit den Frauen ins Gespräch. Foto: Bordfeld