Gittelde (pb). Anna Haberer und Heide Neumann hatten zum Frauenfrühstück im Gemeinderaum der St. Mauritiuskirche auch den ersten Vorsitzenden der Heimatstube Eisdorf, Uwe Kupke, als Referenten zum Thema „Wünschelrute“ geladen.

Diesem Vortrag wollten nicht nur Gittelder Frauen beiwohnen, sondern auch Interessentinnen aus der gesamten Gemeinde Bad Grund und über deren Grenzen hinaus, so waren die große Räumlichkeit sehr gut gefüllt.

Der Gast aus Eisdorf verriet eingangs, dass er sich bereits seit 30 Jahren mit der Wünschelrute befasst, sein Lehrer war kein anderer, als  Werner Binnewies, der Heimatforscher aus Förste. Dann offenbarte er mittels einer Bildpräsentation die Geschichte, Handhabung und Arbeitsweise der Rute.

Dabei legte der Rutengänger ein besonderes Augenmerk auf die Auswirkungen der Erdstrahlen, die durch Wasseradern hervorgerufen werden sowie auf die Reaktionen von Mensch und Umwelt.

Er berichtete aber nicht „nur“ über die Wassersuche mit der Rute, sondern ebenso über die Suche nach dem wirklich richtigen Schlafplatz, der auch mit besagter Rute ermitteln wird. Denn bei dieser Begehung lokalisiert sie Störfaktoren, die dann auch aus dem Weg geräumt werden sollten.

Nach der Theorie folgte aber noch ein praktischer Teil, bei dem jede Teilnehmerin die Möglichkeit hatte, sich selber im Rutengehen zu versuchen. Die Ergebnisse sollten sich als sehr erfolgreich herausstellen, denn Wasseradern wurden in reichlicher Menge entdeckt.

Zahlreiches Anschauungsmaterial sowie persönliche Gespräche rundeten den Vortrag ab. Die beiden Organisatorinnen dankten Uwe Kupke herzlich für dessen sehr interessanten Vortrag und dafür, dass jede Frau auch mal selbst als Wünschelrutengängerin versuchen durfte. „Das war eine sehr gelungene Sache“.

Anna Haberer und Heide Neumann ließen sich schon beim Frühstück von Uwe Kupke die Nutzung der Wünschelrute erklären und waren erstaunt, wie schnell der funktionierte. Foto: Bordfeld